Die Eckertalsperre

Die Eckertalsperre ist eine Talsperre bei Bad Harzburg im Harz (Niedersachsen), die 1942 in Betrieb genommen wurde. Zur Zeit der deutschen Teilung verlief die innerdeutsche Grenze direkt durch die Talsperre, die Staumauer war nur zu etwa einem Drittel von Westen aus zugänglich. Die Talsperre wird von den Harzwasserwerken betrieben. Die Nutzungen sind Trinkwasserversorgung, Hochwasserschutz, Niedrigwasseraufhöhung und Stromerzeugung aus Wasserkraft. Die Kraftwerksleistung beträgt 270 kW.

Die Talsperre hat eine Gewichtsstaumauer aus Beton als Absperrbauwerk. Dabei wurde zum ersten Mal in Deutschland Rüttelgrobbeton mit Zuschlag bis 300 mm Korngröße verwendet.

Die Ecker ist ein Fluss im Harz. Sie entspringt am Westhang des Brockens in rund 900 m Höhe, fließt durch die Eckertalsperre und durch das Eckertal vorbei an Stapelburg und Abbenrode und mündet in der Nähe von Wiedelah in die Oker. Durch wasserbauliche Maßnahmen wird ein Teil des Wassers vor Wiedelah abgezweigt und erst 10 km nördlich in der Nähe von Schladen in die Oker eingeleitet.

Von der Quelle bis Abbenrode war und ist die Ecker Grenzfluss: heute zwischen den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, bis zur Wiedervereinigung zwischen der DDR und der BRD.

Weiters gibt es in Österreich zahlreiche Personen, die den Namen Ecker als Nachname tragen.


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